bio

EN

fabiola quezada born in temascalapa mexico, works between switzerland, italy & mexico. until 1991 she lived in mexico city where she obtained a ba in business administration from the “instituto politecnico nacional”, during this time she studied painting with the mexican artist josé sirahuen. in 1992 her family commitments brought her to establish herself in europe. in 1999 she registered at the brera fine arts academy in milan. in 2003 she graduated with honors, as painter. in 2004 she wins the lissone art award in milan, italy. she joined visarte, the association of swiss artists. in 2007 she held her first solo exhibition in milan, curated by flaminio gualdoni. her works are held in public galleries (including the cantonale museum of lugano in switzerland and the contemporary art museum of lissone, italy) and private collections, mainly in italy and switzerland. she lives and works in switzerland, italy and mexico.

ES

fabiola quezada nace en temascalapa estado de méxico, en donde vive hasta 1983, continúa sus estudios en la ciudad de méxico, en 1991 obtiene la licenciatura en administración de empresas en el instituto politécnico nacional, contemporáneamente estudia pintura con el artista, pintor, escultor y profesor mexicano josé sirahuen.

en 2003 obtiene la licenciatura en pintura con mención de honor, de la academia de bellas artes de brera en milán, italia.

en 2004 le viene otorgado el premio lissone del museo de arte contemporánea de la ciudad de lissone, milán.

ha participado en diferentes exposiciones en europa y mexico principalmente, algunas de sus obras forman parte de colecciones de arte públicas y privadas en europa. actualmente vive y trabaja entre suiza, italia y méxico.

IT

fabiola quezada. nata in messico. doppia laurea; una amministrativa al politecnico di città del messico, nel 1992, e una in pittura all’accademia di brera di milano, nel 2003.

l’anno seguente vince il prestigioso premio lissone, al museo d’arte contemporanea della città di lissone, a milano. vive e lavora tra lugano, milano e toscana. alcuni suoi lavori fanno parte di collezioni d’arte pubbliche e private.

DE

fabiola quezada wird in temascalapa bei mexico city geboren. 1991 schliesst sie das studium der betriebswirtschaft am politechnikum von mexico mit dem diplom ab. gleichzeitig studiert sie malerei beim mexikanischen künstler sirahuen und nimmt an ersten kollektiven ausstellungen teil. familie und arbeit bringen sie 1992 nach europa. ab 1999 studiert sie in mailand an der kunstakademie von brera, wo sie des thema des körpers in malerei und fotografie vertieft bearbeitet. im juli 2003 besteht sie das schlussexamen mit bestnote. ihre arbeit wurde in verschiedenen ausstellungen in mexico city, mailand und lugano präsentiert. 2004 gewinnt sie den lissone preis. sie lebt und arbeitet in lugano, mailand und toskana.

Fabiola Quezada ist Absolventin der Accademia di Brera in Mailand. Sie hat den prestigeträchtigen Lissone Preis gewonnen. Sie ist in einem Dorf nah von Mexiko City aufgewachsen, umgeben von Agaven, von einem blauen und leuchtenden Himmel, der auch nach über zwanzig Jahren in Europa noch immer in ihr präsent ist und in ihren Werken aufscheint. Die Farben, die dieses Licht produziert, fliesst in ihren Adern und gehen direkt auf die Leinwand.

Drei Aspekte der Qualität der Arbeit von Fabiola Quezada werden am besten mit den worten ihrer Kritiker ausgedrückt. Einer fundamentalen Treue zur Malerei, der Reflexion der Kulturen in denen sie sich bewegt und der poetischen Dynamit der Geste ihrer Arbeiten.

Fabiola Quezada arbeitet mit einer fundamentalen Treue zur Malerei, einer Malerei die, wie Flaminio Gualdoni zu ihrer Arbeit gesagt hat “gleichzeitig Fleisch und Nerven und Intellekt. Weil sie nicht vor allem Realität nachzeichnet, sondern die Realität zeichnet, wie es nur die Malerei weiss und kann”.

Darin liegt ganz die Frage für sie. Im Wiederfinden der Notwendigkeit, der Begründung, der Spannung einer Malerei die die Spur der westlichen Identität der Kunst nicht verlässt, die sich aber aus dem Blut und Licht ihrer gleichzeitig Europäischen und Mexikanischen Kultur nährt um damit auch heute lebend und aktuell zu sein.

In den Arbeiten von Fabiola Quezada spüren Sie darum in den Posen den Strich eines Caravaggio oder Velazquez, wie Bacon und Freud. Es ist kein Zufall wenn ein die Erinnerung an die Monumentalität der Mexikanischen Murales von Orozco oder Siqueiros in Ihren Leinwänden aufscheint. Sie spüren die Reflexion zur Schwester- oder Konkurrenzkunst, der Fotografie – die Fabiola alles andere als minderwertig als Künstlerin praktiziert – von Autoren wie Edward Weston oder Minor White.

In ihrem Studio in Lugano werden grosse Leinwände geboren, wo die schnelle und beabsichtigte Geste, sowohl erlösend nach der langsamen Synthese des Wiedererwägens, wie auch endgültig nach langem Sinnieren und vorsichtiger emotioneller Vereinnahmung des Bildes, mächtige Visionen von Körpern entstehen lässt, mit jenem gelösten aufschimmern von Lichtern auf dem Fleisch, weisse Pinselhiebe die sich über die roten und braunen erheben die aus dem Schatten auftauchen, Komplizen eines Blaus im Gegenpart: Wie bei Cezanne, wie bei den männlichen Akten, mit denen Matisse das Jahr 1900 eröffnet, und die Quezada unbewusst wiederaufleben lässt, als autonome Nahrung ihrer erkannten Berufung.

Fabiola Quezada sucht nicht nur Körper der Natur, seien diese menschlich oder floreal. Sie sucht auch einen Körper der Malerei: Einen Körper der Malerei, der uns Mitfühlen macht, mit Energie und voller Emotionen: mit Erotik, sehr neu und gleichzeitig antik. Die Malerei von Fabiola Quezada ist Tatkräftig im Sehe und Zeigen, mit entblösst Augen und nackten Händen und mit Liebe: Sie praktiziert die schillernde und unflexible Verantwortung der künstlerischen Arbeit wo die begeisterungsfähige Neugier den Intellektualismus im Schach hält. Dabei entstehen diese Arbeiten, die zuallererst Werke sind, mit ihren Fragen, Zweifeln, Risiken, Wetten, Versuche, Anstrengungen: und vor allem einem, dem Genuss.

PRESIDENTE VISARTE TICINO 2016 –
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associazione professionale delle arti visive

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